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Interessantes rund ums Auto

Gelesen, aufgeschnappt, gehört, gesehen:
Bemerkenswertes aus der automobilen Welt

"David Colombo, einem jungen deutschen Hacker und IT-Sicherheitsforscher, ist es eigenen Aussagen zufolge gelungen, auf über 25 Tesla-Fahrzeuge in 13 Ländern zuzugreifen. Zwar hatte David Colombo sofort via Twitter klargestellt, dass er keinerlei Zugriff auf Lenkung, Gaspedal oder Bremsen der Fahrzeuge gehabt habe, aber dennoch: Wie er in einem Tweet berichtet, konnte er mit Nutzung einer Drittsoftware das ferngesteuerte Sicherheitssystem (den Sentry Mode) samt Kamerasystem deaktivieren, Türen entriegeln, Fenster öffnen und sogar das schlüssellose Fahren starten. Zudem ließ sich von ihm der genaue Standort der Autos lokalisieren und feststellen, ob der Fahrer oder die Fahrerin sich im Fahrzeug befindet."
Gelesen auf der Auftaktseite von AOL. Autorenhinweis: AOL-Redaktion.  
Eine bemerkenswerte Ergänzung (auf Facebook) von Peter Pisecker, einem alten Kollegen und heutigen Chefredakteur von auto touring, dem Magazin des ÖAMTC:   
"
Ich hatte ein Model Y als Testwagen Anfang Dezember. Über die App kann ich jetzt noch den Standort feststellen, das Auto auf- und zusperren, hupen, heizen und Fenster oder Fronthaube öffnen. Mach ich natürlich nicht, ich will ja keine Kollegen erschrecken."

"Ohne Schützenhilfe von DKW, Wanderer und Horch wäre Audi heute nicht mehr als eine Randnotiz in der Geschichte des Automobils". Der Motorjournalist Karsten Rehmann in einer bemerkenswerten, achtseitigen Hintergrund-Story über 90 Jahre Auto Union in der aktuellen AUTO ZEITUNG Classiccars.  Und weiter: "Audis langer Aufstieg aus dem Souterrain in die Chefetage der Autowelt war eng mit einer Person verknüpft: Technik-Chef und Porsche-Enkel Ferdinand Piëch. Fünfzylinder, Turbo-Technik, Allradantrieb (quattro), Aerodynamik, Vollverzinkung, Alu-Spaceframe - mit viel Ehrgeiz eroberte Audi jene Pionierstellung, für die die Marke vor 90 Jahren zu klein war. Audis Retter von damals existieren heute nicht mehr. Die Pflicht, ihr Andenken in Ehren zu halten, ist größer denn je. " 

"Der Miura ist eine Maschine für Männer. Verzeihung, die Damen, aber wer von Ihnen möchte ein Kupplungspedal treten, das die Muskulatur eines Leichtathleten erfordert? Oder einen Schaltstock durch die Gassen der Kulisse führen, als gelte es, eine mechanische Drehbank zu bedienen?" Autor Klaus Rosshuber in der aktuellen AUTO ZEITUNG in der Reihe Giganten über den Lamborghini Miura

"Kann man im Jahr 2021 überhaupt aus Klimaschutzgründen noch zum Kauf eines neuen Verbrenners raten, der vielleicht 15 Jahre auf der Straße sein wird? Birgt ein Verbrenner mit 7 Litern Verbrauch nicht neben dem ökologischen auch ein zu großes finanzielles Risiko, da fossiler Sprit teurer werden wird und der Wiederverkaufswert dramatisch sinkt? Das interessiert im Motorjournalismus offenbar niemand.
Anscheinend leben viele Auto-Tester (ja, männlich) immer noch in einer journalistischen Blase, in der die Erkenntnisse der Klimawissenschaft nicht wirklich angekommen sind." 
"Unser E-Auto-Tester Martin Unfried hat diesmal statt Autos andere Autojournalisten unter die Lupe genommen“, schreibt die taz über einen online-Kommentar ihres Mitarbeiters Manfred Unfried. Die zahlreichen Antworten auf diese Pauschalschelte findet man auf Facebook.

"Am 1. März 2022 tritt in Frankreich eine Regelung in Kraft, die Autohersteller dazu verpflichtet, ihre Werbung mit Slogans zu versehen, die auf umweltfreundliche Alternativen zur Fortbewegung verweisen. Künftige Autowerbung muss somit zum einen den verpflichtenden Hashtag #SeDeplacerMoinsPolluer ("Sich bewegen, weniger verschmutzen") enthalten. Zusätzlich gibt die Neuregelung drei standardisierte Botschaften vor, von denen mindestens eine in der Werbung enthalten sein muss. Diese lauten: "Über Carsharing nachdenken", "Für den täglichen Gebrauch öffentliche Verkehrsmittel nutzen" und "Bei kurzen Wegen lieber gehen oder Rad fahren". Am 7.1.2022 gelesen auf der Online-Seite der AUTO ZEITUNG, Autorin Lisa Knobloch

Gelesen in der "Zeit" in einer Story über die Berliner AMG-Szene:  Nikolas fährt im Durchschnitt 150 km am Tag. Meistens jedoch nicht mit dem AMG. AMGs sind Autos für Ausflüge und Ausbrüche aller Art. "Im Alltag braucht man irgendeine Schlampe,"  Nikolas entschuldigt sich gleich für den Ausdruck, es sitzt ja eine Frau auf dem Beifahrersitz. Seine "Schlampe" : ein weißer BMW X4 M40i mit 360 PS.  

"Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln. Ein Auto braucht Liebe." Walter Röhrl, Rallyefahrer und Weltmeister im VdM -Motorjournalist.  

"Auf der letzten Rille bremsen, dreckig ins Eck werfen, mit verwegenem Grinsen anstellen und - gib ihm! Du nimmst dir das sonderbar flach stehende Lenkrad zur Brust, dirigierst mit unerschrockenem Schmalz, und wenn es mal eng wird - was selten passiert, weil die Kiste so klein ist - , staubst du trotzdem quer durch die Ritzen auf die nächste Gerade."
Autor Johannes Riegsinger nach einer Alpenüberquerung mit einem Ur-Mini in der AUTO ZEITUNG    

"Dann geht es schlagartig los. Der Turbo setzt ein, das Coupé prescht nach vorn. Wohl dem, der in diesem Moment auf einer Geraden unterwegs ist - oder weiß, was ihn erwartet. Der 911 turbo ist ein Biest. In einer Zeit, in der es eine elektrische Unterstützung maximal zum Öffnen und Schließen der Fenster gab, wurde die Kraft des turbo ungefiltert auf den Asphalt losgelasssen, ob es der Physik passte oder nicht."
Thomas Pfahl in der Auto Zeitung Classiccars über den Porsche 911 turbo von 1975

"Beim Druck auf den kristallinen Zünd-,hm,-klotz meldet sich der schwere V12-Brocken unter der Fronthaube zum Dienst, baut schon beim Start eine akustische Drohgebärde auf, die über das gesamt Drehzahlband an Intensität zulegt und einem in einem markerschütternden Brüllen gipfelt."
Bernd Stegemann in auto motor und sport über die 600 PS starken Aston Martin Vantage V12 Zagato Heritage Twins, die in exklusiver Stückzahl von je 19 nur als Doppel (Coupé und Spider) für rund 2,5 Millionen Euro verkauft werden (oder wurden). 

"Je älter und gepflegter das Auto erhalten wird, desto umweltfreundlicher die Mobilität. Die zurück gelegten Kilometer verpesten die Umwelt weniger als die Herstellung und anschließende Vermüllung, egal ob E-Auto oder Verbrenner." Ganz unrecht hat er nicht.  Peter Bazille, Oldtimer-Spezialist, Mitinhaber der weltbekannten Touring-Garage in Troisdorf und beste Adresse für alte Lancia, aber auch alle anderen automobilen Schätze, in der ADAC Oldtimer-Schrauber-Fibel.

"Im Durchschnitt, so lese ich, behält ein Autokäufer seinen Wagen vier bis sechs Jahre. 28 Prozent der Fahrer wechseln sogar nach rund zwei bis Jahren, bei den unter 30-jährigen sind es sogar 50 Prozent. Untreues Pack.
Aber vielleicht muss man selber zu einem Oldtimer werden, um Langlebigkeit wirklich schätzen zu können."

Die Journalistin Meike Winnemuth in ihrer Kolumne in der ADAC Motorwelt.

"Ich bin auch elektrisch unterwegs - mein Auto hat ein elektrisches Schiebedach. Aber im Ernst: Bist Du noch nie mitten auf der Straße liegen geblieben, weil dir der Saft ausgegangen ist?" 
Peter Maffay, bekennender Porsche-Fan, im Gespräch mit Tim Bendzko, der seit vier Jahren elektrisch unterwegs ist. Gelesen in der ADAC Motorwelt.


                                Zwei Cartoons des unvergesslichen Ulli Stein



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