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Interessantes rund ums Auto

Reise 6:  "Am schwäbischen Meer"

Mit einem ALPINA D4 Cabrio
rund um den Bodensee

Das Reiseziel    Die Schwaben, die ja sprachlich vieles verniedlichen – Beispiel Häusle, Viertele, Mädele – nennen ihn schon mal »See-le". Dabei ist der 571 Quadratkilometer große Bodensee der drittgrösste See Mitteleuropas.
Die 273 Kilometer Uferlänge von Lindau bis Konstanz, die sich durch die drei Länder Deutschland, Österreich und Schweiz zieht und sich über den Altrhein bis zum legendären Rheinfall in Schaffhausen ausdehnt, lassen sich wunderbar mit einem schönen Automobil umrunden und erkunden. 

Das Reiseauto  Wir holten uns dafür bei Burkard Bovensiepen, dem Seniorchef von ALPINA in Buchloe - und bis heute ein stets gastfreundlicher Begleiter zu meiner Zeit bei der AUTO ZEITUNG in Köln und danach - und seinem Sohn Andreas (Andy genannt) ein D4 Cabrio ab. 

D4? Ja, das ist ein 350 PS-Dieselgefährt von ALPINA auf Basis der BMW 4er-Reihe.  Zu haben als Coupé und  - wie unser Reisebegleiter - als Metalldach-Cabrio. ALPINA-Cabrio und Dieselantrieb: Das war bei dem Debüt des D4 ein Novum in der 50 jährigen Geschichte der Buchloer Automanufaktur. Die ALPINA-Crew mit ihrem Begründer Burkard Bovensiepen und seinen Söhnen Andreas und Florian, die inzwischen das operative Geschäft in Buchloe betreiben, war schon immer gut für feinsinnige Umschreibungen der sonst eher sachlich-nüchternen Technikdetails. Eine Kostprobe zum D4 Cabrio:

Der Bi-Turbo Antrieb bedient sich der hervorragenden Eigenschaften des als Basis zugrundeliegenden BMW-Voll-Aluminium Reihensechszylindermotors mit 3,0 Liter Hubraum, Common-Rail-Direkteinspritzung der neuesten Generation sowie einer zweistufigen Turboaufladung mit variabler Turbinengeometrie.

Mit der Freiheit, die eine Kleinserie ermöglicht, haben die ALPINA-Ingenieure das Potenzial dieses Antriebs weiter ausgeschöpft und insbesondere über die Optimierung der Ansaugwege Druckverluste reduziert und eine effektive Entdrosselung der Ansaugwege vom Lufteintritt bis zum Luftfiltergehäuse erreicht, welche zu mehr Leistung und Drehfreude des Motors führt. In Verbindung mit der Ausschöpfung des realisierbaren Ladeluft- und Einspritzdrucks ergibt sich die maximale Leistung von 257 kW (350 PS) bei 4000/min und das beeindruckende Drehmoment von 700 Nm zwischen 1500 - 3000/min.

Die Leistung des gesamten Kühlhaushaltes hat entscheidenden Einfluss auf Stabilität und Leistungsfähigkeit von aufgeladenen Motoren - so ist auch beim BMW ALPINA D4 Bi-Turbo die Kühlung von zentraler Bedeutung. Ein großvolumiger Ladeluftkühler mit optimierten Ein- und Austritten versorgt den Motor mit Frischluft. Zwei vor die Radhäuser ausgelagerte und ideal angeströmte Wasserkühler sorgen für optimale Betriebstemperaturen aller Kühlmedien (inkl. Öl-/Wasserwärmetau- scher) - auch unter höchster thermodynamischer Belastung. Abgasseitig erlaubt ein Abgaskrümmer aus hochfestem Werkstoff die mit der hohen Leistung einhergehende Anhebung der maximalen Abgastemperatur um 50 ̊ C. Die Abgasnachbehandlung mit wartungsfreiem Dieselpartikelfilter sowie ein NSC-Kat (NOx-Speicherkat) ermöglichen die Erfüllung der vom Gesetzgeber geforderten EU6 Abgasnorm. 

Die Abgasanlage bietet durch die feinfühlige Soundapplikation und verringertes Schalldämpfervolumen eine für Dieselfahrzeuge überraschend satte Klangkulisse, insbesondere bei höheren Drehzahlen. Sie ist ab dem Mittelschalldämpfer mit einer speziellen Rohrführung in Edelstahl ausgeführt und mündet in zwei elliptischen Doppelendrohren mit ALPINA und Akrapovič-Schriftzug.

Es bereitet großes Vergnügen, die Drehfreudigkeit dieses Motors eher Diesel-untypisch auszureizen und die begeisternde Leistungsentfaltung in der dynamischen 4er-Karosserie zu genießen. Neben der beachtlichen spezifischen Literleistung von 117 PS pro Liter Hubraum überzeugt auch der exzellente Gesamtverbrauch des Coupés von nur 5,3 l/100 km entsprechend 139 g/km CO2 bzw. des Cabrios von 5,9 l/100 km entsprechend 155 g/km CO2 (nach ECE Norm).

Wichtige Daten
ALPINA D4 Cabrio
Debüt Ende 2014
Cabrio 3türig mit Metalldach
3,0 Liter-Sechszylinder-Bi-Turbo-Diesel
Leistung 257 kW/350 PS bei 4000 1/min
Drehmoment 700 Nm bei 1500 - 3000 1/min
Abmessungen 4640/1825/1378 mm
Leergewicht 1655 kg
8-Gang-Switchtronic
Reifen: v. 245/35 ZR 19 / h. 265/35 ZR 19
Abgasnorm Euro 6
Verbrauch kombiniert 5,9 l/100 km
CO2-Emissionen kombiniert 155 g/km
0-100 km/h in 5,0 sec
Höchstgeschw. 275 km/h

Grundpreis  69.500 Euro
ALPINA, 86807 Buchloe
Infos: www.ALPINA.de     

Nun, in der Realität kann der ALPINA-D4 Fahrer sich diesen Werten ohne Probleme annähern. Bei unserer Reise durch oft tempolimitierte Landstriche rund um den See floßen gerade mal 6,5 Liter Diesel in die Einspritzung des 3,0 Liter-Turbodiesels. Und das bei den Fahrwerten von 275 km/h Höchsttempo und machbarer Beschleunigung von rund 5,0 Sekunden auf 100 km/h. Beindruckender ist jedoch die Durchzugskraft. Immerhin stehen 700 Nm an Drehmoment schon ab 1500 Umdrehungen zur Verfügung.
Aber Herrgottsäckle: Rund um das schwäbische Meer ist dank des Verkehrsaufkommens - vor allem auf der B 31 - ein gutes Durchschnittstempo schon ein Segen. Und da beruhigt der sonore Klang des ALPINA D4 rasch die Gemüter. Was gibt es Schöneres, als auf Schleichwegen der Rushhour zu entkommen und durch endlose Apfelplantagen mit rot leuchtenden, der Ernte entgegen fiebernden Früchten im offenen Cabrio zu gleiten. Und dann an einem der zahlreichen Obststände die allerfrischesten Äpfel aus der Region einzukaufen. 


  • ALPINA D4 am Bodensee
  • Mit dem ALPINA der Sonne entgegen
  • Unverwechselbar: ALPINA-Räder
  • Genuß am Bodensee
  • Innen alles edel
  • Dem Himmel so nah
  • Das "Seele": Im Herbst sehr reizvoll
  • Jedes Fahrzeug mit Plakette


Die Historie des Reiseziels  Schwäbisches Meer, Konstanzer See, Rheinsee - der Bodensee hat viele Namen. »In den Weiten der hohen Berge entspringt der Rhein aus reißenden Gebirgs-wässern«, formulierte einst ein römischer Geschichtsschreiber. »Bald aus der Enge befreit, ergießt sich der Strom in einen rundlichen See, den die rätischen Anwohner Brigantia nennen.« Am Bodensee erlebt man Geschichtliches hautnah. Doch das ist nur eine der interessanten Seiten des »Schwäbischen Meeres«.
Interessant? Wenn man im Bekanntenkreis äußert, das Urlaubsziel lautet Bodensee, erntet man  schnell einen mitfühlenden Blick. Bodensee'? Ja, da waren die Freunde vor vielen Jahren auch mal.
Mallorca, Teneriffa, Türkei oder auch Ägypten sind da wohl imageträchtigere Urlaubsziele. Da muss es nun wirklich nicht der Bodensee sein.
Doch mal sachte. Wer es ruhig angehen lässt, wem Natur und Wasser viel bedeuten, wer Pflanzen und Tiere mag, der kann seine Seele herrlich am „See-le" baumeln lassen. Und das praktizieren in den letzten Jahren immer mehr Menschen. Über 20 Millionen Übernachtungsgäste registrierten 2017 die Hoteliers.

Reisen und Genießen  Allen Unkenrufen zum Trotz unternahmen wir im letzten September wieder einmal eine schöne Reise zum Bodensee. In den ALPINA D4 passt trotz des einschränkenden Metall-Faltdachs genug Gepäck. Und auf den Rücksitzen ist ja auch noch Platz. Der ALPINA D4 mit seinem 3,0 Liter-Turbodiesel ist ein sehr kultiviertes Gefährt. Das sonore, nie an einen Diesel erinnernde Motorgeräusch in Kombination mit der 8-Gang-Sportautomatik SWITCHTRONIC lässt das Reisen mit ihm zu einem wahren Genuß werden.  

Da der Sonnengott die Touristen und Anwohner am Bodensee oft verwöhnt, konnten wir im Spätherbst auch das Offen-fahren mit dem eleganten Cabrio genießen. Rollt man von Norden her über Singen an, ist der erste Blick auf den riesigen Bo­densee mit seinen vielen Segelschiffchen eindrucks­voll. Die extrem stark befahrene Bun­desstraße 31 bietet oberhalb von Überlingen einige Park­plätze mit einer traumhaften Aussicht. Von Memmingen kommend hat man über Lindau und Bregenz bis zu den Appenzeller Alpen und dem 2500 Meter hohen Säntis schöne Ausblicke.
Auf dem Weg zum Quartier in einem der zahllosen Ho­tels, Pensionen oder Privatquartieren wird Obst- und Wein­plantagen gleich auf die kulinarischen Freuden der Re­gion eingestimmt. Feuchtwie­sen und Naturschutzgebiete wechseln mit militärisch korrekt ausgerichteten Reben und Spalier-Obst-„Bataillonen" ab.

LangenargenIdyllischer Hafen von Langenargen

Unser Ur­laubsquartier liegt in Langenargen, einem malerischen Ort zwischen Friedrichshafen und Lindau, abseits gelegen vom Durchgangsverkehr, mit einer herrlichen Promenade. Im autofreien Ortskern gibt es einen romantischen Markt­platz. Optisch reizvoll: das auf einer kleinen Landzunge gelegene Schloss Montfort mit Museum und Cafe.
Langenargen hat - wie vie­le Orte am Bodensee - eine Uferpromenade, die südliches Flair vermittelt: exotische Pflanzen, üppige Blütenfülle, Palmen direkt am Seeufer. 
Unser Tipp in Langenargen ist das „Strandcafe". Der Duft von Leckereien aus der Backstube zieht durchs Haus. Der Seniorchef des Hauses, Herr Lang, begrüßt immer noch die Gäste per­sönlich. Die Zimmer im Haus und in einer Dependance (mit herrlichen Balkonen) sind einladend.
Wenige Gehminuten entfernt gibt es mit dem "Löwen" und dem Hotel Engel herrlich gelegene Hotels mit Restaurants und wunderschönem Blick auf den Bodensee.
Etwas für spezielle Wasserfreunde: Restaurant "Malereck" und "Schuppen 13", ein stilvolles Restaurant mit mediteraner Küche und Hafenblick. 

Insider sagen jedoch, dass man den Bodensee am besten vom Wasser aus erkunden kann. Besonders reizvoll: eine Schiffstour vom östli­chen Seeteil (Lindau, Wasser­burg, Langenargen) über Frie­drichshafen und Meersburg bis zur Insel Mainau. Nach einem botanischen Anschau­ungsunterricht auf der welt­berühmten Blumeninsel geht es nachmittags in rund 2 1/2 Stunden retour.

  • Idylle in Diessenhofen am Altrhein
  • Abendstimmung am Bodensee
  • Obst-Verkauf: Äpfel to drive
  • Früchte an jeder Ecke
  • Ferienwohnung mit Blick auf den See
  • Promenaden mit Blumenschmuck
  • Wassertaxi auf dem Altrhein
Vorschläge für Autotouren rund um den Bodense bis nach Schaffhausen zum Rheinfall

 Mit dem Auto bieten sich viele Touren an. Man sollte aber in der Rushhour Friedrichshafen und die B 31 meiden. Ein Tourvorschlag: über Wasserburg, Kressbronn und Lindau nach Bregenz in Österreich und dann am See­ufer weiter in die Schweiz bis nach Romanshorn. Restauranttipp: Das Hotel Bad Horn in Horn. Mit der Fähre Romanshorn - Frie­drichshafen geht's zurück. 

Eine landschaftlich schöne, idyllische Route bringt uns über Meersburg und die Fähre nach Konstanz. Dort führt die Tour, wenn man das hektische Konstanz verlassen hat, – besonders eindrucks­voll mit einem Cabriolet wie dem ALPINA D 4 — am linken, idyllischen Ufer des Unter­sees vorbei bis zum immer imposanten Rheinfall bei Schaffhausen. Auf dem Rückweg ist ein Zwi­schenstopp im malerischen Ort Diessenhofen Pflicht. Di­rekt am Rhein liegt ein schö­nes Lokal unter Kastanien. Allerdings wirken die Schweizer gastronomisch inzwischen wie Straßenräuber. Kein Wunder, das viele Schweizer zum Shopping und Dining (also zum Einkaufen und Essen) nach Konstanz oder Lindau einreisen. 

Unser Urlaub am Bodenssee - eine Seelenmassage. Es geht alles ein wenig ruhiger, schwä­bisch-betulich zu. Und ein Abend auf einer Terrasse bei heimischen Fischen und Bo­densee-Wein oder auf einem schönen Balkon mit Blick auf die untergehende Sonne und einem feinen Hagnauer Tropfen hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Da wird man trotz des schönen ALPINA D4 bei der Heimfahrt und einem letzen Blick auf das "See-le" schön etwas schwermütig. Aber wir kommen bestimmt irgendwann wieder. 

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21.05.2019, 12:27




 


Bitte besuchen Sie uns unter www.wmx-auto.de bald wieder. Vielen Dank für Ihr Interesse!

 
 
 
 
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