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Reise 17: Genussreise ins Saarland 
Servus TV, Bostalsee, Lexus LC - was nach Fragen der ARD-Sendung
"Wer weiß denn so was?" aussieht, lösen wir hier mit dieser Reisestory auf. 

Die "Badewanne" des Saarlands und Wassersport-Paradies: Der 1979 aufgestaute Bostalsee Foto: Luftbild Bostalsee

Das Reiseziel
Bostalsee und Servus TV? Das sind doch die Wetter-Moderatoren aus Österreich, die jeden Abend um
20 Uhr 10 nicht nur den Wetterbericht von Österreich in attraktiver Umgebung zelebrieren, sondern auch das Wetter in Deutschland prognostieren. Dabei werden häufig Bilder von Webcameras von schönen, deutschen Orten eingespielt. Ab und an, zuletzt Anfang Febuar, blendeten die Servus-Mannen ein deutsches Gewässer  mit Namen Bostalsee ein. Bostalsee? Wir wurden neugierig. Das Internet kann man ja auch positiv nutzen. Und der See wurde schnell gefunden.

Mit dem Lexus LC zum Bostalsee und zum Victors Hotel Weingärtner

Der Bostalsee
Der 120 Hektar große See liegt im Norden des Saarlands. Wenn man ihn als Reiseziel kund tut, hört man oft: „Den muss ich erst mal googeln“. Das man den Bostalsee nicht überall kennt, liegt daran, daß er im Saarland und damit etwas abseits liegt. Zum anderen gibt es ihn noch nicht so lange.
In der Reiselyrik liest das sich so: „Idyllisch eingebettet in die Mittelgebirgslandschaft des Naturparks Saar-Hunsrück liegen das Sankt Wendeler Land und der 1,2 qkm große Bostalsee. Der Bostalsee ist ein Stausee im Gemeindegebiet von Nohfelden im nördlichen Saarland , der im Jahr 1979 angestaut wurde.“
Der Staudamm hat eine Länge von 500 m. Der so aufgestaute See fast 8 Millionen Kubikmeter Wasser und hat seine größte Tiefe mit 17 Metern.
„Der See dient fast ausschließlich der Freizeitnutzung. Die gestaute Wasserkraft wird seit Ende 2013 in geringem Umfang zur Stromerzeugung genutzt, vor allem, um in den Wintermonaten den Rundwanderweg um den See zu beleuchten. Der südwestliche Teil des Sees ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen.“
In den Sommermonaten gilt er unter Anrainern, Saarländern und Rheinland-Pfälzern als größte „Badewanne“ im Südwesten
Der See bietet viel Platz für alle, die ihre Freizeit gerne am, auf oder im Wasser verbringen möchten, und es stören keine Motorboote.
Für Angler: Im Bostalsee findet man Aale, Forellen, Hechte und Zander.
Dieser reichhaltige Fischbesatz und die gute Wasserqualität machen den See zu einem beliebten Angelgewässer. Es kann von verschiedenen Uferzonen, aber auch vom Tret- oder Ruderboot aus geangelt werden. Erlaubnis voraus gesetzt.
Zahlreiche Parkplätze, breite Rundwanderwege mit Streckenlängen zwischen 3 und 17 km ziehen sich durch die naturnahe Landschaft rund um den See. Auf dem 6,8 km langen Panoramaweg genießt man herrliche Ausblicke.

 Alle Fotos: VA.MM-Agentur. Fotos vergrößern durch anklicken 
Reiseroute
Der Bostalsee als Teil des Sankt Wendeler Lands ist über die beiden Autobahnen
A 1 und A 62 gut und direkt erreichbar. Von Köln, Bonn und Koblenz und Saarbrücken-Trier sowie von Kaiserslautern aus erreicht man über die A1 und A62 die Ausfahrt Nohfelden-Türkismühle. Von dort aus rollt man über Eckelhausen und Bosen an den Bostalsee.
Aus Richtung Mannheim/Ludwigshafen ist die A 6 über Kaiserslautern zu empfehlen, die ab Kreuz Landstuhl weiter über die A 62 zum Bostalsee führt.
Über die Bundesstraße B 41 Saarbrücken-Idar-Oberstein kann man aus Norden bis Nohfelden und ab dort über die Landstraße Richtung Türkismühle an den Bostalsee anreisen.


Genießer-Tipps
Das Saarland mit seiner Nähe zu Frankreich bietet eine ganz besondere Mischung des Essens und Trinkens. Bodenständige, typische Gerichte werden kombiniert mit raffinierter Zubereitung der französischen Küche. Einige Sterneköche im Saarland untermalen das.
Die Restaurants rund um den Bostalsee setzen nach unserem Reiseeindruck betont auf Motto: „Haubdsach gudd gess.“ Das frühere, reichliche Essen sorgte mit dafür, daß der „Dibbelabbes“, ein Gemenge aus roh geriebenen Kartoffeln (saarländisch „Grumbier“), geräuchertem Speck und Lauch, zubereitet in einem gußeiseren Topf („Dibbe“) als das saarländische Nationalgericht gilt.
Was so serviert wird, zeigte uns das „Saarländische Menü“  in unserem Domizil, dem Victors Seehotel Weingärtner in Nohfelden-Bosen. Nach einer „Grumbersupp mit Lyoner“ gab es als Hauptgericht „Hoorische“, eine saarländische Spezialität aus rohen und gekochten Kartoffeln mit Specksauce und Mirabellen. Apfelringe mit Zimt und Zucker rundeten das Menü ab.
Rund um den Bostalsee findet man an den Freizeit-Einrichtungen Restaurants unterschiedlicher Qualität. Meist kombiniert mit tollem Blick auf den See.
Mit den besten Blick hat man von der Terrasse der Seezeit Lodge in Gonnesweiler.

 
Das 2017 auf einer Landzunge erbaute, ultramoderne Wellness- und Tagungshotel mit Außen- und Innenschwimmbad, exklusiver Innenausstattung und großzügigen Terrassen ist auch für Gäste offen, die nicht dort wohnen. Wenn man die Zufahrtshürde mit Schranke und Rezeption überwunden hat, kann man auf den sonnenüberfluteten Terrassen Kleinigkeiten genießen. Und blickt durch die höhere Lage des Hotels auf einen großen Teil des Sees und auf den gegenüberliegenden Yachthafen von Bosen.
Hinter diesemYachthafen liegt 750 Meter vom See entfernt das oben erwähnte Victors Weingärtners Seehotel. Das 1977 von Gerold Weingärtner erbaute und laufend moderniserte Hotel strahlt die typische Saarländer Gemütlichkeit aus. Das Personal bis hin zum meist anwesenden Chef ist überaus herzlich. Man fühlt sich wohl. Seit 2018 verfügt das Hotel über einen eigenen Schießplatz für Bogenschützen.
Direkt hinter dem Haus kann man diesen Sport ausüben und auch erlernen. Spezielle Angebote unterstreichen die vergleichsweise moderate Preisgestaltung. Direkt am See liegt in Bosen das Restaurant Kostbar. Der schöne Blick alleine ist schon einen Besuch wert.
Für Kultur- und Geschichtsfreaks bietet das Sankt Wendeler Land ein Fülle interessanter Anlaufpunkte. Beispiel: Der Keltische Ringwall in Otzenhausen. Hier lohnt sich vor dem Reisebeginn wirklich das Studium von Reiseunterlagen aus der Region oder eines Reiseführers.
Zur Schwärmerei über die Küche – auch rund um den Bostalsee – kommt die Gelassenheit der Saarländer. Leben und Genießen, das haben sich die Saarländer wohl von den Franzosen abgeschaut.
Die typische, westdeutsche Hektik scheint sich an der Landesgrenze des Saarlandes in Luft aufzulösen. Die angrenzenden Rheinland-Pfälzer mit ihrer Lebensart (und ihrem Weinanbau) haben da sicher auch einigen Einfluß.
Adressen-Service:
Infos Bostalsee : www.bostalsee.de und www.sankt-wendeler-land.de
Hotels: Victor´s Seehotel Weingärtner, Nohfelden-Bosen, www.victors.de
Seezeit Lodge, Gonnesweiler, www.seezeitlodge.de
Restaurant "Kostbar", Bosen, www.kostbar-am-see.de


Das Reiseauto
Ist der Bostalsee für manche ein Geheimtipp, für viele jedoch ein unbekanntes Objekt, so passt der hierzulande exotische Lexus LC exakt zu dieser Reise. Basierend auf einer Designstudie erschien 2017 das 2+2 sitzige Sportcoupé und raubt bis heute den Betrachtern den Atem. Denn das Design des LC 500  blieb so aufregend, wie es die Studie LC-LF angedeutet hatte: Der von Lexus so getaufte Diabolo-Kühlergrill inmitten der extrem zulaufenden LED-Scheinwerfern, die nicht enden wollende Motorhaube, die dynamisch wirkende, kompakte Personen-Kapsel bis hin zum imposanten, von Designern in Blech gemeisselten Heck mit dem ausfahrbaren Heckspoiler und den attraktiven 20 oder 21 Zoll-Rädern sind schon ein Statement. Die auffälligen Designelemente an Front und Heck sind eine Augenweide für Auto-Ästheten. Das Schöne daran: Wer sich für den Lexus LC entscheidet, darf sich an der Exotik des Gefährt erfreuen. Es ist ein Objekt, das bestaunt wird...

Der Lexus LC im Detail

...das geht innen weiter: Das Interieur strahlt durch hochwertige Materialien in Lexus-typischer Verarbeitung und ein attraktives Design machen die tiefe Sitzposition hinter dem fahrerorientierten Cockpit zu einem speziellen Erlebnis. Im Cockpit dominiert der Drehzahlmesser. Das Infotainment-System ist über ein Touchpad in der Mittelkonsole zu bedienen. Das setzt allerdings intensives Üben voraus. Die Kunst beim Fahren liegt da eher im Weglassen. Das Sportcoupé LC als 2+2-Coupé hat zwar vier Sitze, aber der hintere Passagierraum diente uns eher als Zusatz-Gepäckabteil. Der knapp 200 Liter große Kofferraum inklusive Rücksitzraum reichte uns für die Reise zum Bostalsee.

Doch genug der Theorie. Sobald man den 5,0 Liter-V8-Motor, der unter der langen Haube unseres Testwagens stecke, anläßt, stehen die Umstehenden Hab acht. Denn der sonst eher sanft brummelnde Achtylinder macht sich zunächst mit einem kräftigen Anlaß-Trompetenstoß bemerkbar. Doch dann herrscht eher Ruhe.
Der Achtzylinder mit 5,0 Liter Hubraum  ist das Sahnestück des Lexus. Kein Turbo, sondern 464 Sauger-PS beschleunigen den knapp zwei Tonnen schweren Sportwagen dank 530 Newtonmetern Drehmoment – wenn man möchte -  in 4,7 Sekunden auf 100. Der Eindruck während unser Reise:
Der LC 500 läßt nicht nur Dynamik spüren. Mit der fein abgestuften 10 Gang-Automatik ist auch das sogenannte Cruisen, ein genußreiches Fahren im Reisetempo, ein Erlebnis. Der LC ist mit diversen Fahreinstellungen zu pilotieren. Der Snow-Modus und die Eco-Fahrstufe sind für langsame Gangart oder schlechtes Wetter vorgesehen. Kurzer Druck auf den Modusschalter und man fährt wieder im Normal-Modus. Dann gibt es noch den Sport-Modus und den Sport+ Modus. 
Für angenehmes, entspanntes Reisen eignen sich Normal- und Ecomodus.
Entspannung mit einem Sportgefährt – möglich durch die tiefe Sitzposition, einer angenehmen, sensiblen Lenkung, dem sehr gut abgestimmten Fahrwerk und dem Sound des High-End-Audiosystems von Mark Levinson, bestückt mit 13 Lautsprechern.
Wer möchte, kann den LC auch mit einem „vernünftigen“ Hybrid-Sechszylinder ordern. Aber: Wenn schon Luxus mit Lexus, dann auch richtig. Beide Versionen kosten in der Basisversion 104.250 Euro. 
Die Serienausstattung ist schon üppig. Mit drei Ausstattungspaketen lässt sich das noch steigern. Unser Testmobil war mit dem Performance- und Sportpaket bestückt. Und damit steht dem LC-Fahrer das gesamte Ausstattungsmenü der Sportwagenreihe zur Verfügung. Angefangen vom automatisch abblendenden Außenspiegel mit Absenkung beim Rückwärtsfahren bis zum Head Up- Display.  Serienmäßig sind in den Topversionen zudem eine automatische Notbrems-Funktion (Pre-Crash Safety System PCS), ein Totwinkel-Assistent,  die adaptive Cruise Control sowie eine Hinterachslenkung.

Unsere Reise über die toll ausgebauten Autobahnen vorbei an Trier sowie bei der Rückreise quer durch den Hunsrück zeigte, dass man selbst ein V8-Gefährt relativ sparsam bewegen kann. Unser Reiseverbrauch summierte sich auf beachtenswerte 9,8 Liter pro 100 km.
Unser Reisegefährt LC 500 beeindruckt durch ein emotionales Sportwagen-Design. Bietet innen ein luxuriöses Interieur und erstaunlichen Komfort. Der V8 ist eine phänomenale Kraftquelle, die Fahrgenuß bereitet. Dem Lexus traut man so seine Reisequalitäten erst nach eigener Erfahrung zu.

Wichtige Daten
Lexus LC 500
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Debüt in Europa: 2017
Zweitüriges, 2+2-sitziges Luxus-Sportcoupé 
5,0 Liter-Achzylinder-Vierventiler-Benziner,
vorne längs eingebaut. 
Leistung: 341 kW/464 PS bei 7100/min
Max. Drehmoment: 530 Nm bei 4800/min  
Antrieb: Heckantrieb, 10 Stufen-Automatik
Fahrwerk mit Allradlenkung (Extra), elektronischem
Dämpfersystem und variabler Einstellung.
Abmessungen Länge 4770 mm, Breite 1920 (m. Spiegel 2168 mm), Höhe 1345 mm
Radstand 2870 mm, Spurweite vorne 1630, hinten 1635 mm.
Leergewicht ab 1985 kg, zul. Gesamtgewicht 2375 kg
Reifen: v./h. 245/45 R 20, 275/40 R 20
Testversion: v./h. 245/40 R 21, 275/35 R 21
Abgasnorm Euro 6d-TEMP-EVAP-ISC
Verbrauch WLP 17,6/8,1/11,6 l/100 km
CO2-Emissionen kombiniert 265 g/km
Reiseverbrauch 9,8 l/100 km
0-100 km/h in 4,7 sec
Höchstgeschw. 270 km/h  
Grundpreis 104.205 Euro
Testwagen (inkl. Sport-/Performance-Paket) 119.350 Euro
Lexus Toyota Deutschland 50858 Köln
Infos: www.lexus.de

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