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Stadtteil-Report von Troisdorf     (Fotos folgen!)
Teil 5 Kriegsdorf

Die glorreichen Zwölf

  • Troisdorf als größte Stadt im Rhein-Sieg-Kreis besteht aus insgesamt 12 Ortsteilen.
  • Rautenberg Media als Verlag und der Rundblick Troisdorf stellen 2026 jeden Ortsteil separat vor.
  • Der Autor Werner Müller schlägt beim Text einen Bogen aus der Entstehungs-Geschichte der früher meist selbstständigen Orte über die Gegenwart bis hin zu aktuellen Daten und Fakten des jeweiligen Stadtteils.
  • Die Sonderteile sind von Januar 2026 an jeden Monat im Rundblick Troisdorf veröffentlicht worden. Für Leserinnen und Leser, die sich für den jeweiligen Ortsteil oder für alle interessieren, folgen hier Text und eine größere Anzahl von Fotos.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen der Rundblick Troisdorf und Autor Werner Müller


Ton und Erdbeeren: Wandel zum lebenswerten Wohnort

Der Volksmund nannte sie früher »die Lehmträtscher«. Doch aus dem Dorf der Tongruben entwickelte sich eine Idylle - besonders für Familien. Mit wunderschönen Häusern, umgeben von grüner Landschaft. 1143 wird der Ort als Criekesdorph zum ersten Mal erwähnt.
Rautenberg Media und Autor Werner Müller widmen Kriegsdorf - wie allen Troisdorfer Stadtteilen - einen Sonderteil, der Hintergründiges und Wissenswertes enthält. Beispiel: der dorfeigene Geschichtswanderpfad.

Wir befinden uns im Jahre 1969 n. Christus. Acht eigenständige Gemeinden werden von »Eindringlingen« aus dem herrschenden Düsseldorf durch das sogenannte Bonn-Gesetz zur neuen Stadt Troisdorf erkoren. Doch wie schon die Gallier bei Asterix sind die Dorfgemeinden wie Kriegsdorf bis heute bereit, den »Eroberern« aus Behörden Widerstand zu leisten. Nicht kriegerisch, wie man dem Namen nach annehmen könnte, sondern mit Zivilcourage pflegt man die Gegenwart und geschichtliche Vergangenheit.
Kriegsdorf, die fünfte Station unseres Stadtteilreports, klingt martialisch wie der Kriegsgott Mars. Man nutzt als an Niederkassel angrenzender Ortsteil aber mehr zivile Mittel, um kulturell und vom Dorfcharakter her eigenständig zu bleiben. Und es ist eher ein Zufall, dass seit Herbst 2025 in Kriegsdorf der parteiunabhängige und ehemalige Oberst Joachim Bohn das Amt des Ortsvorstehers wahr nimmt und sehr engagiert ausführt. Von Kabul nach Kriegsdorf - Geschichten gibt es. Wir führten mit ihm interessante Gespräche, deren Inhalt in die Stadtteilstory über Kriegsdorf einfließen. 

Die Namensgebung Die Stadt Troisdorf charakterisiert den Stadtteil so: Kriegsdorf ist dem Namen nach das Dorf am trockenen Bach. Der Name Criek ist keltischen Ursprungs (im englischen creek) und verweist auf ein kleines und trockenes Fluss- oder Bachbett. Kriegsdorf ist immer noch ländlich geprägt, verfügt über eine gute Wohn- und Infrastruktur und besitzt daher eine hohe Attraktivität für Familien mit Kindern. Als Hof zu »Criekesdorph« findet sich die erste schriftliche Erwähnung in einer Besitzurkunde für das Nonnenkloster auf der Insel Nonnenwerth. Kriegsdorf, das Dorf am Bach, womit der Annonisbach gemeint sein dürfte. Aus Criekesdorph, Creistorp, Kreistorff, Kriegsdorp, Kriegsßdorff und Kriesdorf wurde dann 1880 Kriegsdorf. Und 1969 Troisdorf-Kriegsdorf. Doch das ist eine andere Geschichte. 

Ursprung der »Kreesdorfer Lehmträtscher« 
Joachim Bohn, der seit 1994 hier ansässig ist, erläutert, dass die „Kreesdorfer Lehmträtscher“ den alten Troisdorfern als Spitzname für die Kriegsdorfer Bevölkerung noch durchaus geläufig sei.
»Über die Herkunft dieses (früher wohl etwas verächtlich verwendeten) Spitznamens gibt es im kollektiven Kriegsdorfer Gedächtnis zwei Erzählungen, die sich beide als plausibel herausstellen. Die eine beruht darauf, dass sich die damals ausschließlich katholische Bevölkerung Kriegsdorfs bis zur Fertigstellung ihrer eigenen Sankt Antonius Kapelle im Jahr 1908 an jedem Sonn- und Feiertag zum Gottesdienst nach Sieglar aufmachen musste. Gleiches galt auch für die Kriegsdorfer Schulkinder, die sich einmal wöchentlich zum Schulgottesdienst in Sieglar einfinden mussten. Wenn sie dann am Gotteshaus ankamen, erkannte man »die Lehmträtscher« an ihren verschmutzten Schuhen, Hosenbeinen und Rocksäumen. Denn ihr Weg nach Sieglar führte sie über unbefestigte, sandige und lehmige Wege.
Die andere Erzählung beruht darauf, dass bereits um das Jahr 1885 in Kriegsdorf erste Ziegeleien entstanden, die den lehm- und tonhaltigen Boden nutzten. Sie bestanden bis etwa 1917. Ton und Lehm mussten für die Ziegelproduktion, teils auch mit den Füßen, durchgeknetet, gestampft und weiterverarbeitet werden. Und dies verrichteten natürlich die „Lehmträtscher“. Selbstironisch zieren die Lehmschuhe auch heute noch Kriegsdorfer Wappen und Fahnen. 
Heimatforscher Hermann Müller, der aus Beuel stammte und 1975 nach Kriegsdorf zog, wusste, in welchen Kuhlen sich die Kriegsdorfer mit Sand und Lehm versorgten, und dass sie im „Kriegsdorfer Wald“ unterhalb der Heide Brennholz und Streu holen konnten. Kinder sollten die Sandkuhle, die heute inmitten eines naturbelassenen Wäldchens liegt, meiden: Den Pänz wurde erzählt, es gebe dort Krokodile. 
Joachim Bohn erkundete auch vieles über den Tonabbau. Dort, wo man Gebäude errichten wollte, wurde möglichst auch das Baumaterial entnommen. Noch heute sind die Spuren der ehemaligen Gruben erkennbar. Die später als „Schlinggrube“ bezeichnete Kuhle am Kriegsdorfer Kerpehof, dem früheren Abtshof, ist ein gutes Beispiel hierfür. Sie liegt direkt neben den Hofgebäuden an der Alten Uckendorfer Straße. Dann gibt es »Die alte Tongrube“ an der Reichensteinstraße zwischen dem Haus-Nr. 55 und dem Bussardweg. Die Grube an der Reichensteinstraße wurde (in den 50iger Jahren) zur Entsorgung allen möglichen Unrats „missbraucht“. 
Aber die Bewohner besannen sich Mitte der 1970er Jahre eines Besseren. Unter Anleitung des Kriegsdorfer Naturliebhabers Hans-Max Deutschle beseitigten sie allen Unrat, inklusive vorhandener Munitionsreste und machten die Tongrube zu einem wertvollen Naturbiotop an zentraler Stelle des Dorfes. 1976 wurde Kriegsdorf dafür beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mit einem Sonderpreis in Höhe von 500 DM belohnt. Fast 50 Jahre später, 2023, wurde die Grube dann noch einmal im Rahmen der„4. Kriegsdorfer Umwelttage“ durch viele fleißige Hände wieder auf Vordermann gebracht. 
Kaum noch zu erkennen ist die „Sportplatzgrube“ auf dem Gelände rund um das Sportheim des SV Rot-Weiß Kriegsdorf. Der Sportplatz Mitte wurde hier erst Mitte der 1950er Jahre errichtet und zuvor als »Küppers Kuhweide« genutzt. Eine weitere ehemalige Grube befindet sich schräg gegenüber der heutigen Bäckerei Bröhl, östlich der Birklestraße 50, die„Henselergrube“. An dieser Grube hat es in früherenZeiten auch eine Ziegelei gegeben. Auf dem „Ziegelfeld“ befand sich dann später der erste Kriegsdorfer »Fussballplatz«, wohl eher ein Bolzplatz. 1958 wurde dort das heutige Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppe-Kriegsdorf errichtet. Die Birklestraße glich damals einem unbefestigten Lehmweg, eben einem Weg der „Lehmträtscher“.
Vorurteile halten sich manchmal lange. Doch das Erstaunen bei den Besuchen in Kriegsdorf ist groß, weil aus dem ländlich gelegenen Ortsteil im Grünen -  umgeben von Erdbeerfeldern und Tongruben - eine feine, in großen Teilen noble Wohngegend wurde. Mit gemütlich wirkenden Wohnstraßen, in denen man automatisch langsam fährt. Verkehrsberuhigung durch Bepflanzung, alles wirkt gepflegt und sauber. Offenbar kommt hier meine Erkenntnis zum Tragen, dass man dort, wo es sauber ist, auch nichts hin wirft. Mit diesem Erkennen kann man nicht früh genug beginnen. So gibt es die Kriegsdorfer Kindergärten-Umwelttage, bei denen schon die ganz Kleinen einen wertschätzenden Umgang mit Natur und Umwelt erlernen.
Zweimal im Monat organisiert Ortsvorsteher Joachim Bohn nun schon seit über 5 Jahren zudem die »Kriegsdorfer Umweltspaziergänge«. 
Dazu schreibt die Stadt Troisdorf im März: »Seit dem 29.03.2021 wird zweimal monatlich gemeinsam angepackt. (Der Rundblick dazu: Auf dem Weg durch Kriegsdorf zeigte sich, dass die kontinuierliche Arbeit der Gruppe bereits Wirkung zeigt: Die Umgebung war schon vor Beginn der Aktion auffallend sauber.) Ein echtes Highlight: Georg von Schrader (der Ironman-Gewinner von 2012) ist mit 88 Jahren immer noch regelmäßig dabei. Ein beeindruckendes Vorbild für Engagement und Fitness. Zum Jubiläum waren auch 20 Kinder der Kita Heidepänz mit am Start und haben fleißig gesammelt. Auch Bürgermeister Alexander Biber sagte Danke. Es kamen wieder 3 große Säcke voller Müll (vor allem an der Umgehungsstraße) zusammen. Danke an das Kernteam rund um den Kriegsdorfer Ortsvorsteher Joachim Bohn, Michael Keuler, Kerstin Dörnchen, Paul Mindner, Georg von Schrader und alle anderen Engagierten«
Wer mitmachen will: Treffpunkt ist jeden ersten und dritten Donnerstag um 10 Uhr am Amselweg 16. Dort werden Müllsäcke, Handschuhe und Greifzangen zur Verfügung gestellt. Und dann spazieren die »Sammler« durch den Ort. Der so aufgelesene Müll wird dann von der Stadt abgeholt. Aktion: Zur Nachahmung empfohlen.
 Malwettbewerb Kriegsdorf zeigt Farbe Der umtriebige Ortsvorsteher regte auch einen großen Malwettbewerb an, bei dem sich Vereine, Nachbarn, Kitas, Schulen und Bürger von Kriegsdorf für die Bemalung der meist grauen Stromkästen der Stadtwerke melden können. Unter dem Motto „Energie trifft Kreativität“ sponsern die Stadtwerke den Wettbewerb, Anmeldung sind noch bis zum 31. Mai möglich unter OVKriegsdorf@Troisdorf.de oder bei Joachim Bohn. 
Historie vom Profi Matthias Dederichs, legendärer Verfasser historischer Veröffentlichungen und Mitgründer des Heimat- und Geschichtsvereins Troisdorf (geschichtsverein.troisdorf.de) schrieb 1993 in der Ausgabe 1 der Zeitschrift »Heimatgeschichte« die Historie von Kriegsdorf auf, aus der wir hier zitieren: 
Kriegsdorf ist.von seiner bäuerlichen Vergangenheit geprägt. Die Siedlungsgeschichte beginnt in der Merowingerzeit, etwa um 600 n.Chr. Für (das benachbarte und bis 1999 zu Kriegsdorf gehörende) Haus Rott kann diese Zeitstellung durch Bodenfunde mit Bestimmtheit angenommen werden. In späteren Jahrhunderten werden der Abtshof/Kerpehof (1414), der Reichensteiner Hof (1555), das Lochgut/Buchloe (1583) und   Theishof und Koitzhof genannt. Dann entstanden die Wohnsiedlungen Klein- und Großkriegsdorf. Im Jahre 1555 wird Kriegsdorf als Honschaft im Kirchspiel Sieglar und zum Amt Löwenberg gehörig, genannt. 1908 erhielt Kriegsdorf eine eigene Kapelle, die aber nicht zu einer Loslösung von der Pfarrei Sieglar führte.  
1803 wurden die kirchlichen Güter in Kriegsdorf säkularisiert, also in weltlichen Besitz überführt. So etwa der 160 Morgen große Abtshof. Er konnte 1832 von Wilhelm Kerp für 10.000 Taler gekauft werden. 1845 wurde Kriegsdorf selbständige Gemeinde. 1845 wurde Kriegsdorf selbständige Special-Gemeinde mit den Ortsteilen Altkriegsdorf(=Großkriegsdorf), Neukriegsdorf (=Kleinkriegsdorf) und dem »Wohnplatz« Haus Rott. Die Selbständigkeit blieb bis zur Eingemeindung nach Sieglar am 01.04.1918 erhalten. 
Eine Schule besteht schon seit 1868. Die Einwohnerzahlen entwickelten sich so: 1809 gab es 160 Einwohner, 1830 179 Einwohner, am 01.08.1969 (bei der kommunalen Neuordnung) dann 1.250 Einwohner, am 30.09.1992 waren es 1.921 Einwohner. Aktuell (Stand 1.1.2026) hat Kriegsdorf 3274 Einwohner, (je 1637 männliche und weibliche!). 
Im zweiten Weltkrieg gab es im Oktober 1941 eine Teilzerstörung Kriegsdorfs durch einen Luftminenabwurf. Noch während des Krieges wurde mit dem Wiederaufbau begonnen. Die Bebauung wurde so vollzogen, daß Groß- und Kleinkriegsdorf zusammenwuchsen. Mit der Gründung des eigenständigen Stadtteils Rotter See 1999 wurde Haus Rott, das ehemalige Rittergut und Baudenkmal, dort eingeordnet.  


Quo vadis, Kriegsdorf  Nun, weder die Römer, erst recht nicht die Gallier um Asterix und Obelix, sind in Kriegsdorf aktenkundig. Allerdings liegt der Ortsteil wie Kleinbonum bei Asterix am Rande des Troisdorfer »Herrschaftsgebietes«. Ob man den Zugang zum »kriegerischen Dorf« etwas erschweren oder ob man die Anwohner in ihrer Wohnidylle nicht stören und »Seh«-Leute fernhalten will: Kriegsdorf hat vor allem eines - sehr gut ausgebaute Umgehungsstraßen. Von Sieglar aus geht es auf dem Konrad Adenauer Ring entweder nach Mondorf und Eschmar oder nach Spich. Quo vadis, Kriegsdorf?
Erst an einem der beiden Zufahrten an der Birklestraße oder der Offenbachstraße, steht dann endlich Kriegsdorf. Nun ja, Navi hat ja wohl jeder. oder? Wie würde Obelix sagen: »Die spinnen, die Verkehrsplaner.«
 Doch dann, über die nach dem beliebten Pfarrer Georg Birkle benannte Straße, rollt man vorbei an der Bäckerei Bröhl mitten hinein nach Kriegsdorf. Und über die Offenbachstraße genauso schnell wieder heraus. 
Von dieser früheren Umgehungsstraße geht es ab in die dicht besiedelten Wohngebiete. Hauptverbindung ist die lang gezogene Reichensteinstraße, benannt nach dem Reichensteiner Hof. 

Nun wird es interessant: Gab es früher Klein - und Großkriegsdorf, so teilt sich der Ortsteil nach meiner Beobachtung heute in drei Wohn-Themengebiete auf: Vögel, Komponisten und die Seestraßen im Neubaugebiet »Im Schonsfeld«.
Wie die Straßennamen zustande gekommen sind, erklärt die Stadt so: 
In Troisdorf ist der Haupt- und Finanzausschuss für die Benennung neuer Straßen zuständig. Ein Arbeitskreis berät den Ausschuss und wendet dabei festgelegte Kriterien für die Auswahl an. Oft werden Gebiete thematisch benannt, etwa mit Malernamen in Eschmar oder als Musikerviertel in Kriegsdorf.

Thema Vögel: Ich lasse mal meine Phantasie spielen und glaube, dass die 10 Straßen mit Bezug zur Vogelwelt - vom Amselweg, Wachtelweg oder Pirolweg bis hin zum Spatzenweg (gibt es wirklich) - entweder von einem NABU-Mitglied oder bei einem lauen Sommerabend in der Dorfschänke mit Amselgesängen im Ohr entstanden sind. Allerdings bei mehreren Treffen: Denn der Amselweg wurde 1961 von einem ornithologisch bewanderten Bauherrn auf Anfrage der Baubehörde selbst gewählt. Der Pirolweg wurde dagegen erst 1980 benannt. Und der Spatzenweg kam dann 1997 hinzu. 
Bei den Benennungen des Musiker - oder Komponistenviertels hat wohl im Hintergrund ein Pianoplayer für Inspiration gesorgt. Denn nun wurden einige Straßen nach berühmten Komponisten benannt. Jaques Offenbach war ja schon vertreten. Beethoven auch. Doch mit Händel, Brahms, Lortzing, Bruckner und Flotow klingt ein großer Teil von Kriegsdorf - etwa im Navi - wie Musik, eher klassisch. Man hätte aber auch Udo Jürgens, Paul Kuhn, Joe Cocker oder Tom Jones nehmen können. 

Und dann stand 2007 das Projekt »Im Schonsfeld« an. Es wurde auf der historischen Fläche gleichen Namens gebaut. Bis 2012 wurden 170 Wohneinheiten (Ein- und Zweifamilienhäuser) auf 170 Parzellen fertig gestellt und verkauft. Vor dem Baubeginn mussten der Arbeitskreis Straßennamen mal wieder ran. Denn links und rechts der verzweigten Straße »Im Schonsfeld« waren zahlreiche, kleine Sträßchen geplant, fast alle dicht bebaut. 
Vielleicht haben sich die Experten vor dem Meeting im September 2007 mal darüber unterhalten, wo man hier in der Gegend schönen Kurzurlaub machen konnte. »Ich war am Laacher See.« »Der Biggesee ist auch toll.« Der Essener Baldeney-See kam ins Gespräch und auch der herrlich mit dem Schiff zu befahrende Rursee. Da hat es wohl Klick gemacht. Die Namen waren gesetzt. Das Wohngebiet Im Schonsfeld, eingerahmt von der Händelstraße und der Alten Uckendorfer Straße, wurde so mit den »Seestraßen« tatsächlich zur verkehrsberuhigten Wasser-Touristik-Werbung. 
Vielleicht müssen die Namensfinder bald wieder tagen, denn im Dreieck zwischen Offenbachstraße und Kriegsdorfer Straße, bei den Kriegsdorfern auch als das Engels Erdbeerfeld bekannt, wird ein neues Baugebiet geplant. Angelehnt an die frühere Nutzung wären da noch Erdbeerweg, Quittenstraße oder Spargelallee frei. 

Denkmalgeschütztes in Kriegsdorf Zwischen den opulenten Neubaugebieten und gepflegten älteren Häusern verschwinden fast die 12 denkmalgeschützten Häuser - alle entlang der Reichensteiner Straße - fast. Sie künden aber vor der Vergangenheit und der Vergänglichkeit unsere Zivilisation.  
Geschichtswanderpfad »Bemerkenswerte Orte in Kriegsdorf« Förmlich ans Herz legt einem Joachim Bohn dann »seinen« zusammen mit Marc Eickelmann von der Pressestelle der Stadt Troisdorf entwickelten «Kriegsdorfer Geschichtswanderpfad«. Man merkt ihm, seiner Arbeitsgruppe und dem Ortsring den ganzen Stolz auf das Projekt an. »Es ist eine familienfreundliche Wanderung durch und um Kriegsdorf und ist  spannend für jung und alt. Man lernt auf der knapp 6 km langen Rundwanderstrecke viel über diesen Ortsteil von Troisdorf und seine Geschichte.« Rund zwei Stunden kann die Wanderung dauern. 
Gleichzeitig führt der Weg entlang an vier Kinderspielplätzen, einem Golfplatz, einem Skater-Parcours, einem Badestrand, einem öffentlichen Basketball Kleinspielfeld und einem Bolzplatz - also viele Bewegungs-  möglichkeiten für alle Altersgruppen.
Die Geschichts-Tour durch den fast 900 jährigen Ort führt derzeit zu 16, demnächst sogar zu 18 Stationen. Das Bemerkenswerte: An jeder Station findet man eine von der Städte- und Gemeinden-Stiftung der Kreissparkasse Köln im Rhein-Sieg-Kreis oder vom Troisdorfer Heimat- und Geschichtsverein geförderte erläuternde Tafel. Auf der wird das Objekt bebildert und ausführlich dargestellt.
Ganz besonders stolz ist Bohn auf diese Stelltafeln, weil sie gemeinsam mit Schüler des Heinrich-Böll-Gymnasiums erforscht und entwickelt wurden – in Schulprojekten, die sich zum Teil über ein ganzes Schuljahr hin erstreckten. An einigen Stationen kann über man einen QR-Code noch mehr erfahren. Der Kriegsdorfer Geschichtswanderpfad lässt sich ganz einfach auch über Komoot oder Outdoor Active abrufen und mit den Apps erkunden (siehe Servicekasten). 
Einige Stationen der Wanderung: 

O Heiligenhäuschen mit dem heiligen Antonius von Padua; 
O Alte Kriegsdorfer Schule: Die alte Schule von Kriegsdorf wurde 1868 erbaut und diente bis 1968 als Schule. Heute ist sie ein Kindergarten.
O Dorfschänke: Die Dorfschänke ist ein traditionelles Gasthaus, das seit Generationen ein wichtiger Treffpunkt für die Kriegsdorfer ist. Auf der Tafel findet man interessante Fakten bis hin zur aktuellen Wirtin. 
O Und plötzlich kam der Krieg nach Kriegsdorf: Diese Station erinnert an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs  
O Der Kerpehof (Abtshof) ist ein historischer Gutshof, der auf eine lange Geschichte zurückblickt.
O Das Kerpekreuz ist ein Wegekreuz aus dem 18. Jahrhundert.
O Der Annonisbach ist ein kleiner Bach, der namensgebend für Kriegsdorf wurde. Er ist nach dem Heiligen Anno II. benannt.
O Haus Rott ist eine ehemalige Wasserburg, sie gehört zu den ältesten Wohnplätzen Kriegsdorfs.
O Rotter See: Der Rotter See entstand in den 1960er-Jahren durch den Kiesabbau 
O Der »Kiere Platz« oder »Rosenhügel« ist ein zentraler Platz in Kriegsdorf, an dem sich die Kriegsdorfer gerne treffen.
O Die Antoniuskapelle ist ein Wahrzeichen von Kriegsdorf. 
Dazu schreibt Hermann Müller, ein Kenner der Kriegsdorfer Historie, in einem Artikel 2015: „Früher musste man alles in Sieglar erledigen“, so Müller. Doch die Kriegsdorfer zeigten schon damals Eigen- und Gemeinsinn. Und bauten 1868 eine eigene Schule. Auch der Wunsch nach einer eigenen Kirche wurde in der „verschworenen Gemeinschaft“ gegenüber Sieglar und Eschmar laut. Pastor, Dechant, Generalvikariat, alle waren gegen ein eigenes Gotteshaus in Kriegsdorf. Doch durch das Engagement eines Kirchenbauvereins gelang es, dass 1908 die Kapelle St. Antonius eröffnet werden konnte, ohne jede finanzielle Unterstützung der Sieglarer Kirchengemeinde und nur mit Eigenmitteln und der Arbeitskraft von 64 Kriegsdorfer Familien.„Nach nur acht Wochen Bauzeit“, unterstreicht Hermann Müller. Sie wurde dem Heiligen Antonius Abbas geweiht. 

Viele Häuser, aber kaum Geschäfte Wer in Kriegsdorf wohnt, braucht meistens ein Auto. Der ÖPNV, die Buslinien 503, 507 und 551 halten zwar an den drei Haltestellen Akazienweg, Offenbachstraße und Händelsstraße alle 20 Minuten, zum Schulbeginn sogar alle 10 Minuten. Da die Haltestellen am Ortsrand an der früheren Umgehungsstraße liegen, ist der Weg zum Bus gleich eine 10- bis 15-minütige Fitnessübung. 
Ergänzt wird der ÖPNV durch vier Haltestellen im Gebiet Junkersring.  
Allerdings sind Geschäfte für den täglichen Bedarf im Ort Mangelware. Bis 1995 gab es im Gebäude der Dorfschänke bei der Familie Baum auch noch Lebensmittel. Doch das endete. Frisches gibt es derzeit nur bei der Bäckerei Bröhl. Der rührige Inhaber Thomas Bröhl führt die 1835 von Johann Bröhl gegründete Bäckerei nun schon in der sechsten Generation. Neben dem Stammhaus in Sieglar und dem Café Bröhl betreibt er noch fünf weitere Filialen. Eine davon seit 2002 in Kriegsdorf. Thomas Bröhl erkannte früh, dass es den Kriegsdorfern an leckeren  Backwaren mangelte. Seitdem findet man auf der Birklestraße seine Bäckerei und Konditorei. 

Ähnlich wie schon in Altenrath traut sich von den Lebensmittelriesen keiner mit einer Filiale in das über 3200 Einwohner zählende und weiter wachsende Kriegsdorf. Zum Einkaufen sind Besuche in Sieglar, Spich, FWH oder Bergheim nötig. 
Bauer Engels hat seinen Hofladen in Niederkassel-Rheidt, ab Juni ist aber wieder das Selbstpflücken von Erdbeeren bei der Reichensteinstraße Ecke Habichtsweg (in der Nähe des Sportplatzes) geplant. Infos im Internet unter Bauer Engels. 

Handwerker sind im Ort rar, aber mit Richard Stanik, einem auch überregional tätigen Maler- und Lackierermeister in der Reichensteinstraße 83 hat Kriegsdorf offenbar einen Sanierer, aber auch künstlerisch tätigen Handwerker in der Nähe. Kontakt: 02241-9456520. Mehr auf malermeister-stanik.de. 
2,5 Kilometer oder 10 Minuten Fahrzeit entfernt bedient Bedachungen Bitz in Sieglar auch die »Nachbarn« in Kriegsdorf. Das 12-köpfige Team um Sebastian Bitz ist seit 12 Jahren auf den Dächern von Troisdorf unterwegs. Das Programm vom Steildach bis zum Dachausbau findet man auf bedachungen-bitz.de.

Apotheke, Ärzte und Fitness Eine Apotheke gibt es nicht. Bis vor kurzem gab es in Kriegsdorf auch keine ärztliche Betreuung vor Ort. Doch im Industriegebiet am Junkersring gibt es seit Februar mit der Praxis Deniz Dr. med. Vedat Deniz & Tanja Deniz, Adresse Junkersring 41, Tel. 2241-3211000,  umfassende ärztliche Hilfe bei Allgemein- und Sportmedizin. Das Arztteam hat in Köln 20 Jahre lang in einer Hausarztpraxis Erfahrung gesammelt und bietet alles an, was Allgemeinmedizin ausmacht. 
Wer etwas für für seinen Körper tun will, kann bei K&V Naildesign Ahornweg 17 (TEl. 02241-408908)  seine Füße - auch medizinisch -pflegen lassen. 
Spa-Maniküre steht ebenso auf dem Programm wie diverse Massagen. 
Ein ähnliches Programm bietet Kathrin Schiffbauer in der Reichensteinstr. 46 unter dem Motto »Fühl Dich wohl« an. Fachfusspflege, Maniküre, Kosmetische Massagen und Behandlungen: Mehr unter 02241-1273397. 
Ein Leben nicht verankert in Stille und Gewahrsein, gleicht einer Bewegung im Hamsterrad, so umschreibt Freia Schulze-Selmig, Inhaberin, Yoga und Meditationstrainerin im »Raum für Yoga« ihre Tätigkeit im Sperberweg 14. Tel. 02241406969
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Thema Gewerbegebiet Junkersring Airport Gewerbepark Junkersring heißt das direkt an der A 59 gelegene Gewerbegebiet. Der Gewerbepark, der von vielen irrtümlich dem Ortsteil Spich zugeordnet wird, liegt komplett im Troisdorfer Stadtteil Kriegsdorf. Der moderne Gewerbepark mit bis zu 60 Betrieben bietet rund 1000 Mitarbeitern Arbeitsplätze. Dazu trägt auch die Nähe der rund 500 Meter entfernten A 59 bei. Und der Flughafen Köln/Bonn ist - ohne Stau - in rund 10 Autominuten erreichbar. Es gibt mitten im Junkersring sogar eine eigene Buslinie, die durch Spich (Bahnhof) bis zum Bahnhof Troisdorf reicht. 
Opel Nelles als Servicebetrieb und das Autohaus Wiemer als Ford-Markenhändler und Servicebetrieb vertreten die Autobranche.
Für Elektroauto-Piloten gibt es an der Heinkelstraße 3 eine Lade-Station der Stadtwerke Troisdorf mit 150 kW, bei der man auch mit Kreditkarte »tanken« kann.
Einen Steinwurf weiter findet man bei der Einfahrt zur Golfanlage West Golf einen Parkplatz, an dessen Rand Tesla eine Vielzahl von Schnelladesäulen installiert hat. Nur mit einer Ladekarte von Tesla lassen sich dort auch andere Marken elektrisch aufladen. 
Der Gewerbepark Junkersring ist nur rund einen Kilometer vom Ortskern entfernt. Die teils international agierenden Unternehmen fühlen sich aber offenbar nicht wie „echte Kriegsdorfer“. Trowista als Troisdorfer Wirtschafts-Organisation, der Unternehmerclub pro Troisdorf und der Ortsvorsteher Joachim Bohn möchten das ändern. So will man unter dem Label »Kriegsdorfer Wirtschafts-Netzwerk« Unternehmen und Bewohner einander näher bringen. Etwa durch einen Tag der offenen Tür für interessierte Bewohner.
Gewerbeunabhängig, mehr freizeitorientiert, gibt es schon einige Besucher aus den umliegenden Gemeinden rund um den Junkersring. Denn mit dem Trampolinpark Sprungraum Köln/Bonn sowie der Bowlingarena und Moonkey Town, einem Indoor-Spielplatz sind so in Dorfnähe bereits jetzt Freizeitbeschäftigungen möglich. Ganz zu schweigen von der Golf-Anlage  est Golf, auf dessen Terrasse im Restaurant L´Osteria man sich wie im Urlaub wähnt.
West Golf beschreibt sich selbst als offener Golf-Anbieter, der es in diversen Kursen und Schnupper-Angeboten Einsteigern und jüngeren Leuten leichter machen will, in den sonst eher elitären Sport einzusteigen.
Unter west.golf.com findet man alles, was man wissen sollte. Auch über die Geschichte der 2009 in Etappen eröffneten Anlage. West Golf ist praktisch das grüne Bindeglied zwischen dem stetig gewachsenen Orts- und Wohnteil Kriegsdorf und dem Gewerbegebiet Kriegsdorf Am Junkersring. Von der Terrasse des El Olivar sieht man hinter viel Grün die Giebel der attraktiven Häuser des Neubaugebiets »Im Schonsfeld«. 

Vereine sorgen für Heimat-Gefühle »Eine ganz besondere Rolle spielen dabei die Kriegsdorfer Vereine, die Löschgruppe Kriegsdorf der Freiwilligen Feuerwehr« spricht sich Ortsvorsteher Joachim Bohn lobend aus und erwähnt auch alle die ehrenamtlich für Kriegsdorf Tätigen. Für den Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« meldete der Ortsring mit Joachim Bohn 2024 auch Kriegsdorf an. Und dafür mussten die Vereine des Ortes aufgelistet werden. Immerhin 16 kamen zusammen. 
Hier eine Auflistung nach Mitgliederzahlen: Allen voran der Fussballverein SV Rot-Weiß Kriegsdorf mit rund 600 Mitgliedern. Mit der KG Staatse Junge Kressdorf beginnt der Reigen der Karnevals- und Brauchtumsverein. Mit 75 Mitgliedern unterstützt der Kirchbauverein Vereinsaktivitäten die kirchliche Infrastruktur im Ort. 
Die Fördervereine Kindergarten/Familienzentrum und Freunde und Förderer der Löschgruppe Kriegsdorf sind ebenso erwähnenswert wie die »Jecke Gründe 53 e.V.« Der Verein »Männerballett Kriegsdorf« hat staatliche 45 Mitglieder. Der Ortsring e.V. selbst koordiniert mit rund 40 Mitgliedern alle Vereinsaktivitäten des Ortes. Etwa einen der populärsten Karnevalsumzüge und größten im Rhein-Sieg-Kreis. Im Februar 2026 waren es 25 Gruppen mit etwa 1300 Teilnehmern, die in Kriegsdorf für Stimmung sorgten. 47 Mitglieder zusammen hat die Jugendfeuerwehr Löschgruppe Kriegsdorf und die Löschgruppe selber. 
Meist in »Arbeitskleidung« tritt die KG Blau-Gold Lehmträtscher mit ihren 25 Mitgliedern auf. Zwei »kulinarische« Gruppen pflegen eine besondere Art des Brauchtums: Der 1993 gegründete Hämmchenclub  Kriegsdorf und die nun 10 Jahren bestehende Kotelettgruppe. 
Der Ortsausschuss Sankt Antonius und der Kaninchenzuchtverein R314 runden das Vereinsangebot ab.
Die Kontaktadressen der Vereine findet man zum Teil in der Vereinsübersicht der Stadt Troisdorf. Oder man fragt beim Ortsvorsteher Joachim Bohn nach.  
Beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ belegte Kriegsdorf vor anderthalb Jahren unter vielen Mitbewerbern übrigens einen hervorragenden zweiten Platz und erhielt zudem einen Sonderpreis für die Vorschläge zur künftigen Umgestaltung des Dorfplatzes „Rosenhügel“.
Denn hier soll sich künftig einiges verbessern. Den Kriegsdorfern ist es gelungen, erste Planungsmittel im künftigen Stadthaushalt Troisdorfs einzubringen.
Auch nach dem Ende des Wettbewerbes wurden Ideen fortgeführt. Ein konkretes, greifbares Projekt ist zum Beispiel der attraktive, neue Naturgarten, der unter der Leitung von Mathies Warnat und anderen Kriegsdorfer Helfern vor dem GFO Kindergarten Sankt Nikolaus am Bussard-Weg entstanden ist und der ständig weiter entwickelt wird.

Die Dorfschänke und die Gastronomie Wenn man von Kultstatus redet, dann kommt in Kriegsdorf sofort die Dorfschänke in die Auswahl. Die Traditionsgaststätte in der Reichensteinstraße ist seit vielen Jahren der gesellschaftliche Mittelpunkt des Ortes. Die ehemalige Kultkneipe »Bei Wastl« heißt seit 2024 Dorfschänke »Bei Steffi«. Rückblende: Am 1. März 1995 begann der Familienbetrieb Gasparics als Nachfolger der früheren Wirte Vorwig, Gehlen und Baum mit ihrer Gastronomie der Dorfschänke. Reinhold »Wastl« Gasparics als langjähriger Wirt formte die Kneipe zum Treffpunkt für Vereine, Clubs und legendäre Karnevalsfeiern. Sogar prominente Gäste wie Willy Brandt, den 1. FC Köln, Guido Cantz oder die Bläck Fööss konnte die Dorfschänke auch früher schon begrüßen. 
Nach dem Tod von Reinhold Gasparics stand die Dorfschänke von Oktober 2022 bis Anfang 2024 zunächst leer. Auf Initiative von Kriegsdorfern Bürgern und zum Erhalt und der Förderung des sozialen Dorflebens übernahm die Stadt die Gaststätte, die ursprünglich abgerissen und einer anderen Nutzung zugeführt werden sollte. Und dann nach einer Renovierung im März die Neueröffnung Dorfschänke »Bei Steffi«: »Das Herz von Kriegsdorf schlägt wieder« kann man nachlesen und die gutbürgerliche Kneipen- und Vereinskultur wird fortgeführt. Aktuell zum schönen Wetter gibt es nun einen »kleinen, aber feinen« Biergarten mit rund 24 Sitzplätzen in der Dorfschänke.
Mehr Gastronomie? Darband heißt ein Restaurant an der Offenbachstraße, in dem persische Gerichte angeboten werden. 
Am Eingang des Gewerbegebiets Junkersring kann man seit Jahren bei L´ Osteria Troisdorf italienisches genießen. Und das bis 24 Uhr. 
Für Eilige gibt es noch »Burger King«.  
Und bei West-Golf am Golfplatz 1 serviert El Olivar in herrlicher Kulisse mediterrane und spanische Gerichte. 
Kriegsdorf von Grün umgeben und am Wasser gebaut Da sich rund um Kriegsdorf Landschaften aller Art befinden, macht das Wohnen schon attraktiv. Felder, Wiesen, der Golfplatz und das üppige Grün in den älteren Ortsteilen: Es grünt so grün. Zudem war man bei der Neuordnung der Stadtteile 1999 großzügig und legte die Grenze von Kriegsdorf mit einem Haken an das Südufer des Rotter Sees. Die Spaziergänger des Ortsteils können so an »ihrem« dicht bewachsenen See vorbei flanieren. Ganz wie früher die »Lehmträtscher«. 

Text: Werner Müller
 
Historische Fotos, Fakten, Luftbild: Joachim Bohn und Privatarchive; 

Aktuelle Fotos: André Rader, VA.MM-Agentur, Stadt Troisdorf

Statement 1 Biber
„Kriegsdorf hat sich seinen dörflichen Charakter bewahrt. Die Gaststätte  »Dorfschänke« als Treffpunkt im Ortskern steht sinnbildlich dafür. Gleichzeitig bietet der Stadtteil mit Golfplatz und Bowlingarena einen hohen Freizeitwert, der weit über die Stadtteilgrenzen hinaus wirkt.“

Alexander Biber, seit 2020 Bürgermeister Stadt Troisdorf

Statement 2 Bohn
Kriegsdorf ist ein Ort, in dem man sich sofort zu Hause und angenommen fühlt, nicht nur als Bewohner, sondern auch als Besucher und Gast. Dazu ist Kriegsdorf ein Ortsteil mit ausgesprochen hoher Lebensqualität – insbesondere für junge Familien, aber auch für ältere Mitbürger. Die Randlage des Ortsteiles ermöglicht vielfältige Freizeitaktivitäten. Zwei Kindergärten, Trampolinpark, Bowling-Arena, Indoor Spielplatz, Eishalle, Golfplatz viele unterschiedlich gestaltete Kinderspielplätze, Fußball- und Bolzplatz sind fußläufig von „unserem Dorf“ aus erreichbar. 
Gleichzeitig ist der Ort hervorragend an den ÖPNV angebunden und verfügt über einen eigenen Autobahnanschluss. Kriegsdorf befindet sich aber auch im Umbruch. Ein größeres Baugebiet befindet sich bereits in ersten Planungsvorbereitungen.Für mich ist es besonders wichtig, die städtebauliche Entwicklungsplanung für unser Kriegsdorf im Auge zu behalten und gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt weiter zu fördern, umso den dörflichen Charakter in unserem Ortsteil zu bewahren. Eine ganz besondere Rolle spielen dabei die Kriegsdorfer Vereine, die Löschgruppe Kriegsdorf der Freiwilligen Feuerwehr und auch alle anderen außerhalb der Vereine sich ehrenamtlich für „unser Dorf“ einsetzenden Kriegsdorfer und Kriegsdorferinnen. Sie sind der Garant für die soziale und kulturelle Ausgestaltung und den inneren Zusammenhalt unseres Dorfes. 

Joachim Bohn, seit Herbst 2025 engagierter Ortsvorsteher in Kriegsdorf mit vielfältigen Aktivitäten für den Ort.

Statement Bröhl

Bröhl seit 2002 auch in Kriegsdorf. Unser regionaler Familienbetrieb besteht in der 6. Generation. Die Handwerksbäckerei aus Sieglar verwendet nur Beste Rohstoffe & wenn immer möglich Regional bezogen. Sauerteige und Vorteige bringen sehr gute Aromen und Frischhaltung in die Gebäcke. Auf Chemie oder ähnliche Produkte wird vollends verzichtet. Die Konditorei ist sehr umfangreich und passt sich perfekt den Jahreszeiten an! Tradition & Können seit 1835«
Thomas Bröhl, Inhaber der gleichnamigen Bäckerei in Sieglar mit einer Filiale in Kriegsdorf

Statement Wastl /Dorfschänke 

»Du bist für uns ein Stück Heimat. An keiner Theke dieser Welt wird je ein Kölsch so gut tun, wie an Deiner. Kein Schnitzel wird je so gut schmecken, wie von Deiner Hand geklopft.« .

Emotionale Lobeshymne für Reinhold »Wastl« Gasparics, den ehemaligen Wirt der heutigen »Dorfschänke bei Steffi« und die seit 2024 agierende Wirtin Stefanie Böckem, verfasst von der KG Staatse Junge Kressdorf.

Stadtteil-Report: Infos und Internetservice 
Mehr vom Rotter See? Geduld. Ende Juni stellen wir zunächst den Ortsteil Müllekoven vor und Ende August wird - nach Oberlar - der Rotter See als Stadtteil präsentiert.

Seit Januar hat der Rundblick die Ortsteile Altenrath, Bergheim, Eschmar und Friedrich-Wilhelms-Hütte vorgestellt. Die Storys mit erweiterter Fotoauswahl sind auf www.wmx-auto.de zu finden.

Fakten und Tipps für Kriegsdorf

Größe/Fläche: 3,29 qkm

Einwohnerzahl (1.1.2026)3274

Männlich 1637, weiblich 1637

Kontakt Stadt Troisdorf 02241-900-0

Ortsvorsteher: Joachim Bohn
 OVKriegsdorf@Troisdorf.de. 

Tel. 02241- 1655441/ 
0151-44545333
Feuerwehr Löschgruppe LG Kriegsdorf

02241-403707 
E-Mail: kriegsdorf@feuerwehr-troisdorf.de

Arzt Hausärztliche Gemeinschaftspraxis 

Tanja Deniz & Dr. med. Vedat Deniz
Junkersring 41
02241-3211000

praxis.deniz.de

Handwerker-Hilfe
Maler Richard Stanik, 02241-9456520
Dach Bedachungen Bitz, Sieglar
02241-400651
Auto
Opel Nelles, (Service) Heinkelstr.

Ford Wiemer, Junkersring

Post/Pakete 
Deutsche Post Filiale
Birklestr. 62, 
Tel.0228-4333112
Mo-Sa 10-12 Uhr

Busverbindung:
Linie 503, 507 und 551 RSVG  

 3 Haltestellen in Kriegsdorf,
4 Haltestellen Junkersring/Haus Rott

Müllabfuhr RSAG Kalender online

Abfuhr in der Regel Donnerstag

E-Ladestationen Stadtwerke:
Pirolweg 9 (11kW), 

Reichensteinstr. 1a 22 kW

Heinkelstr. 2 (150 kW)

und Tesla bei West Golf

Apps für Geschichtswanderpfad
www.komoot.com/de-de/tour/2109546972

www.outdooractive.com/de/route/
wanderung/troisdorf/bemerkenswerte-orte-
in-kriegsdorf/806576506
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