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 Stadtteil-Report von Troisdorf
Die glorreichen Zwölf
Teil 7 Oberlar

  • Troisdorf als größte Stadt im Rhein-Sieg-Kreis besteht aus insgesamt 12 Ortsteilen.
  •  Rautenberg Media als Verlag und der Rundblick Troisdorf stellen 2026 jeden Ortsteil
  •  separat vor.
  •  Der Autor Werner Müller schlägt beim Text einen Bogen aus der Entstehungs-       Geschichte der früher meist selbstständigen Orte über die Gegenwart bis hin zu   aktuellen Daten und Fakten des jeweiligen Stadtteils.
  •  Die Sonderteile sind von Januar 2026 an jeden Monat im Rundblick Troisdorf   veröffentlicht worden. Für Leserinnen und Leser, die sich für den jeweiligen Ortsteil oder   für alle interessieren, folgen hier Text und eine größere Anzahl von Fotos.
  • Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen der Rundblick Troisdorf und
    Autor Werner Müller



Oberlar: Mittendrin und seit 650 Jahren immer dabei
(Kurzfassung, Langfassung folgt) 

Den Stadtteil Oberlar kennen viele. Über die populäre Sieglarer- und die Bonnerstraße durcheilt man den geschichtsträchtigen Ortsteil häufiger. Doch das 1375 zum ersten Mal urkundlich erwähnte, frühere Bauerndorf versteckt seine wahren Schätze oft in den älteren Nebenstraßen. Der Rundblick Troisdorf und Autor Werner Müller begaben sich auf die Suche nach Oberlars Sehenswürdigkeiten und dokumentieren das in der 7. Folge des Stadtteilreports in einem Sonderteil.

Die doppelten Sandhasen Nach den Altenrather Sandhasen, Bergheimer Frösch, Eschmarer Bottermelechs, „Walzwerkskraden“, die op dr Hött, Kriegsdorfer Lehmträtscher und den Müllenkovener Kröh folgt nun  – mit Spitznamen und alphabetisch geordnet – im Reigen der 12 Troisdorfer Stadtteile Oberlar. 

Der Ortsname setzt sich - überliefert - aus Over/Ober und Lair/Lar zusammen. Ober steht für „über“, „oben“ oder „oberhalb gelegen“. Und Lar bezeichnet ein freies Feld oder einen Weideplatz. Beide Wortteile bedeuten also „oberhalb von Lar gelegen“. Da Oberlar eng mit Sieglar verbunden war, kann der Name auch „oberhalb Sieglars gelegen“ bedeuten. 

Und wie werden die Oberlarer gerufen? Sandhasen. Und das schon seit Urzeiten. Denn Oberlar war früher eine sandige Gegend und demzufolge tummelten sich dort jede Menge Feldhasen. Was den Bewohnern den Spitznamen Sandhasen einbrachte. Und der im Herbst 1952 ausgerufenen und Anfang 1953 endgültig gegründeten Karnevalsgesellschaft zum Namen "Fidele Sandhasen" verhalf. 



Erste Fotos von Oberlar (teilw. nicht im Bericht)


 
 
 
 
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