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Interessantes rund ums Auto

Müllis Meinung  Kommentare zu aktuellen Auto- und Mobilthemen   

Für mobile Menschen: Gute Vorsätze für 2021 
Miteinander statt Gegeneinander

 Also, liebe Mit-Autolenker und Verkehrsteilnehmer. Wie wäre es denn, wenn im Jahr 2021 noch mehr Rücksicht genommen würde. Wenn der Egoismus einiger Zeitgenossen beim Fahren, Radfahren und Gehen mal in der Garage und zuhause gelassen würde.

Im Klartext: Lasst uns doch alle mal wieder nach dem Motto verfahren: Miteinander und
Füreinander statt Gegeneinander.

- Bitte den Blinker setzen, wenn man abbiegt, einbiegt, anhalten will.

- Beim Abbiegen von mehrspurigen Straßen nicht wie in der Formel von ganz links
auf die Einfahrtspur einbremsen und andere Autofahrer schneiden

- Lasst bitte beim Fahren alle die Hände vom Handy. Es ist saugefährlich. 40 Prozent aller
Unfälle passieren durch Ablenkung. Smartphone nutzen ja, aber bitte dafür anhalten.

- Gilt – nach meiner Beobachtung – vor allem für Frauen: Gerade in dichten City-Verkehr nicht so dicht auffahren. Das verunsichert Vordermann/Vorderfrau.

- Macht doch mal ein freundliches Handzeihen: Bitte nach Ihnen. Das gilt auch für Radfahrer.
Auch die können einen vorlassen.

- Radfahrer  (und E-Scooter) denkt dran: Ihr habt keinen Airbag. Das seid Ihr selbst. Und gerade jetzt bei der Dunkelheit: Ihr seid mit Eurer meist dunklen Kleidung schwer zu erkennen.

- Ausscheren und Einfädeln auf der Autobahn geht mit mehr Rücksicht und Vorsicht leichter
und gefahrloser. Gerade an Auffahrten runter vom Gas. Der Einbieger kann sehr Eilige manchmal schwer einschätzen.

- Fahrer von großen SUV und (eiligen) Pakettransporteuren: Auch wenn Ihr höher sitzt, müsst ihr dem Vordermann nicht auf der Stoßstange hocken. Eure bedrohlichen Kühlerfronten machen den PKW-Piloten vor Euch einfach Angst.  

- Und schert auf Autobahnen nicht so dicht vor den Brummis ein. Die Fahrer müssen – etwa vor Ausfahrten – abrupt bremsen und das ergibt dann häufig eine Kettenreaktion. Mit manchmal bösem Ausgang.

- Ein besonderer Apell: Liebe LKW-Fahrer, schaltet nicht Euren Abstandswarner ab, um dichter auffahren zu können. Der soll Euer Leben retten. Und nicht nur Eures.


 

Starke Allradler auf der linken Spur


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30.06.2019

SUV auf der Autobahn

Es ist schon merkwürdig: Die schnellen Modelle auf der linken Spur sind häufig die bulligsten SUV.
Zugegeben, ich bin auch schon in Luxus-SUV verreist. Mit einem Lexus 450h, einem Renault Koleos oder einem Alfa Romeo Stelvio. Es war ein entspanntes Reisen. Höher sitzend, vernünftiges Tempo. Aber was ich in den letzten Tagen auf einer Reise in Bayern und auf der Heimreise über Stuttgart nach Köln erlebt habe, dass lässt mich schon ein wenig an manchem Autofahrer zweifeln. Ob auf freier, unlimitierter Strecke oder Teilstücken mit Tempobegrenzung, ob in Baustellen oder bei Stauverkehr, die Linksfahrer und Tempomacher sind überwiegend die üppig motorisierten und überdimensionierten SUV. In Testberichten steht dann so etwas wie " SUV für die Langstrecke". Ok, dass stimmt auch. Die SUV mit Motoren ab 200 PS aufwärts und dem üppigen Innenraum sind in der Regel komfortabel und relativ leise. Aber was mich an einigen dieser SUV-Piloten zweifeln lässt, ist dass sie ihre Motorleistung offenbar häufiger als andere Fahrer voll ausreizen und mit hohem Tempo auf der linken Spur unterwegs sind. Sicher, es gibt immer noch die schnellen Dienstwagenfahrer mit ihren drehmomentstarken Dieselkombis, die auf der linken Spur auf eiliger Geschäftsreise sind. Und einige Sportwagen-Eigner, die ihrem Ferrari, Porsche 911 ect. mal die Zügel frei geben.
Das augenfällige am häufig aggressiven Fahrstill der Super-SUV ist zunächst einmal deren Größe. Wenn da im Rückspiegel Gefährte wie BMW X5 oder der noch maskuliner wirkende X6, die Porsche Cayenne, Mercedes GL-Modelle, diverse Jeep, SUV von Volvo, seltener mal ein Audi Q7 oder VW Touareq auftauchen, dann wirken die oft "dynamisch" gestylten Frontpartien schon wie ein Drohung. Waren die ersten Mercedes M und X5 noch dezenter geformt, so klaffen da in modernen SUV riesige Kühlermasken im Marken-Design, flankiert von ebenso groß dimensionierten Lufteinlässen seitlich.
Die "Zeit" interviewte 2017 den Psychologen Rüdiger Hossiep zum Thema SUV. Und auf die Frage von Stefan Schirmer "Sind die SUVs also auch wegen ihrer "latenten Aggressivität" beliebt, wie manche Psychologen meinen?" antwortete Hossiep: "Wir erleben, dass das Äußere von Autos immer mehr auf aggressiv getrimmt wird. Die Japaner waren in dieser Hinsicht führend. Vielleicht liegt das an der stark alternden Gesellschaft. Salopp formuliert wäre so ein Auto also eine Ego-Krücke. Eine Art Selbstkompensation."
Ist das ein Grund für die auffallend agggressive Fahrweise und das hohe Tempo der Super-SUV? Ein Ersatz-Ego?
Meine Meinung dazu: Nichts gegen die großen SUV. Sie sind trotz oder wegen ihrer Abmessungen feine Reiseautos. Aber ich kaufe mir ja nicht einen großen SUV und nutze den als ultraschnelles Gefährt für die linke Spur. Schon das bloße Auftauchen der Fahrzeugmasse im Rückspiegel "normaler" Fahrzeuge baut nicht gerade die Aggressionen ab.
Aber vielleicht muss das Argument "Großes Auto, mehr Sicherheit" her halten. Sicher ist bei den Super-SUV nur eines: Mit Sicherheit findet man damit kaum noch einen Parkplatz.








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