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Reise 5: Tripp zur Grünen Hölle

Ein dynamischer Ausflug mit der Alfa Giulia Veloce in die PS-geschwängerte,  
malerische Gegend um den legendären Nürburgring


Die Fotos zeigen das Alfa Romeo Giulia QV Sondermodell "NRing" im legendären Karussell auf dem Nürburgring  Fotos: Alfa Romeo/VA.MM-Agentur

Faszination Nürburgring  Seit über 90 Jahren sorgen die Besucher des Nürburgrings dafür, dass es den Eifelanern rund um die anspruchvollste Rennstrecke der Welt wohl ergeht.
Der "Ring", wie er bei Insidern heißt, übt auch nach vielen Jahrzehnten eine ungebrochene Faszination aus. Weniger als Bühne für den Formel 1-Zirkus oder als Piste der legendären 1000 km- oder 6-Stunden-Tourenwagen-Rennen, sondern als Zuschauer-Magnet der sehr populären VLN-Läufe oder des legendären 24 Stunden-Rennens.

Die Giulia auf dem beliebten Zuschauerplatz am Brünnchen.

Faszinierend finden aber auch viele Privatiers und Teilnehmer an Fahrerlehrgängen die Nordschleife. Dort können sie ihre Gefährte mal auf der rund 22 km langen und kurvenreichen Rennstrecke bewegen oder auch schon mal zerlegen.
Die im Brünnchen (siehe rechts) oder am Pflanzgarten immer präsenten Zuschauer sehen dem Treiben mit Bewunderung, Freude, aber auch mit Schadenfreude zu. Und staunen über die Testfahrer, die an
den zahlreichen Industrietagen Prototypen künftiger Automobile teilweise spektakulär bewegen. 

Wir statteten im Sommer dem Ring mal wieder einen längeren Besuch ab, um die unvergleichliche Rennatmosphäre der so genannten "Grünen Hölle" - abgeleitet von der dichten Bewaldung der Strecke und dem höllischen Tempo, mit dem man durch dieses Grün rauscht - zu schnuppern. 
Als passendes Reisegefährt für die Tour zum Ring stellte uns Alfa Romeo eine Giulia Veloce Q4 zur Verfügung. Vierzylinder-Turbomotor mit 280 PS, Allradantrieb, Achtgang-Automatik mit Schaltwippen am Lenkrad - was will man mehr.6

Anfahrt zum NürburgringAnfahrt zum Nürburgring

 Das Reiseziel  Zum Nürburgring führen meist gut ausgebaute Landstraßen. Von Norden rollt man über die A1 an Euskirchen vorbei, über Blankenheim und die B 258 zur Eifelstrecke. Aus der Köln/Bonner Gegend fährt man genüßlich durch das Ahrtal oder hurtiger über Niederzissen Richtung Eifel. Aus Süden fahren die meisten auf der A 61 in Wehr ab und eilen dann auf der schnurgeraden Piste zum Ring. 

Ein Tipp: Auf allen Ahr- und Eifelstrecken stehen häufig uniformierte, einnehmende Wesen, die Temposünder lieben.
Neben den Zuschauerplätzen an der Nordschleife gibt es im Bereich der modernen Grand Prix-Strecke das "ringwerk" als Anlaufpunkt. 

Die Grand Prix-Strecke selber ist nur bei Rennveranstaltungen oder speziellen Events wie Oldtimer-GP, Truck-Grand Prix oder dem lautstarken "Rock am Ring" einen Besuch wert. Fans trifft man häufig im alten Fahrerlager. 

Parken am NürburgringParken am Nürburgring

Parallel zur Döttinger Höhe liegt auf der anderen Straßenseite ein hoch interessantes Industriegebiet.
Dort haben viele Hersteller Werkstätten, in denen die Protoypen für die Ring-Erprobung bearbeitet werden. Aber auch Hersteller und Aufbereiter von Motorsportfahrzeugen wie die inzwischen zu Porsche gehörende Olaf Manthey-Gruppe sind dort zu finden. Allerdings braucht man schon gute Beziehungen, um dort mal reinschauen zu dürfen. 

 

Das Reiseauto  

Attraktiver Italiener: Der Alfa Romeo Giulia. Hier als Sondermodell NRing


In der Eifel gibt es viele, fahrerisch anspruchsvolle Strecken. Da passt die dynamische
Alfa Romeo Giulia Veloce mit ihren 280 PS und dem Allradantrieb genau hin. Das Handling ist toll, die Sportsitze lassen einen mit dem Auto verwachsen. Mit den verschiedenen Wählmöglichkeiten des Achtgang-Automatikgetriebes ist in jeder Fahrsituation die Dynamik wählbar. Der Vierzylinder-Turbomotor ist genau so zum Bummeln geeignet wie - auf Wählhebel-Kommando -  zur vehementen Beschleunigung. 
 Mit dem sportlich getrimmten Fahrwerk, der dynamisch ausgelegten  Achtgang-Automatik und dem Allradantrieb, der auf Hecklastigkeit und damit auf Übersteuern im Grenzbereich ausgelegt ist, wird klar: Die Giulia Veloce ist ein Sportwagen im Limousinen-Look.

Das Modell Veloce (steht für „schnell“) kann mit dem 280 PS starken Vierzylinder-Turbomotor oder einem 210 PS starken Turbodiesel geordert werden. Für unsere Nürburgring-Tour passte der 280 PS-Benziner besser. 
Die Veloce-Modelle verfügen über Brembo-Bremssättel vorne, 18 Zoll-Leichtmetallräder mit 225/45 R 18-Bereifung vorne und 255/40 R 18-Pneus hinten, Allradantrieb , Schaltwippen am Lenkrad, Sportsitze vorne und Bi-Xenonlicht. Außen erkennt man den Veloce an speziellen Stoßfängern und Fensterrahmen in glänzendem Schwarz.
Das alles führt zu einer gelungenen Mischung aus Fahrspaß und souveränem, sicheren Fahrverhalten. Mit dem Allradantrieb des Topmodells Quadrifoglio ist auch auf feuchten und schmierigen Straßen der kälteren Jahreszeit eine schnelle Gangart mit der attraktiven Italienerin möglich.
Der Preis: Die Giulia Veloce mit Turbo-Benziner und 2,0 Liter Hubraum wird zu Preisen ab 47.800 Euro angeboten.  

Die Fahrleistungen: Für den Benziner mit 280 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment lautet die Werksangabe für den Sprint auf 100 km/h 5,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei beachtlichen 240 km/h. Unser Testverbrauch pendelte sich bei sehr vernünftigen 7,9 l/100 km ein.
Zitat aus der AUTO ZEITUNG: „Man fühlt sich der Giulia Veloce  am Steuer irgendwie enger verbunden, fährt viel bewusster und ist mit ganzem Herzen bei der Sache. Für einen Audi A4, einen 3er BMW oder eine Mercedes C-Klasse entscheidet man sich mit dem Kopf oder vielleicht aus dem Bauch heraus, doch ein Alfa ist immer eine Frage des Herzens. Da muss es schon Liebe sein.“
Und Spiegel online schreibt: „Wenn Autofahren immer so wäre, könnte man den ganzen Zirkus ums autonome Fahren vergessen. Der italienischer Viertürer hat eine automatische Notbremsfunktion, dazu einen Spurhalte-, einen Fernlicht- und einen Toter-Winkel-Assistenten. Mehr Hilfe ist vom Auto nicht zu erwarten. Offenbar glauben die Alfa-Romeo-Ingenieure noch an Fahrerin und Fahrer, das ist die gute Nachricht.“

 


Wohnen und Genießen 
 

Die Eifel-Region im Einzugsbereich des Nürburgrings bietet direkt am Ring, aber auch in den umliegenden Städtchen und Orten zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten.
In Nürburg findet man beispielsweise das Lindner Motorsport Hotel oder das kultige Dorinthotel mit Zimmer-Blick auf die Start- und Zielgerade und der mit unzähligen Rennfahrer-Autogrammen verzierten Cockpit-Bar. In Nürburg selbst kennt jeder das von der Familie Schmitz geführte Hotel am Tiergarten mit der legendären Pistenklause.  

Etwas außerhalb liegt im Ahrtalort Insul das idyllisch an der Ahr gelegene Landhotel Ewerts.

Die Hotels haben recht gute Küchen und Essensangebote. Urig geht es zudem im "höchst gelegenen Restaurant in Rheinland-Pfalz" in der Nürburg zu.
Mehr Infos über alle Veranstaltungen und Events sowie Wissenswertes über den Ring gibt es unter www.nuerburg.de
                                                                         wm 

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